Es gibt gute Gründe für einen eigenen Kurs

Das klingt gut, oder? Ein eigener Kurs! Das hat was! Der Welt zu zeigen was Sie machen. Den Menschen etwas mit auf den Weg zu geben. Zu zeigen was Sie wissen und was Sie können. Damit noch mehr Menschen daran teilhaben können. Das sind doch schon mal gute Gründe, warum es sich für Sie lohnen kann sich mit diesen Thema näher zu beschäftigen.

Kurse ermöglichen es Ihnen für mehr als eine Person zur Zeit etwas zu tun und somit auch ein höheres Einkommen durch Vervielfältigung zu erhalten. Weitere Gründe können dafür sprechen selbst Kurse zu geben:

Machen Sie mehr aus sich

Ihr Business soll sich insgesamt verbessern, doch Sie können 1:1 nicht viel mehr Zeit aufbringen. [Tweet “Sie spielen Sie mit dem Gedanken Kurse oder Online-Kurse zu erstellen.”]

Sie möchten Gruppenangebote, wie Workshops, in Ihr Programm aufnehmen, um Ihren Stammkunden mehr Vielfalt und Austausch zu bieten. Vielleicht wollen Sie auch ein neues Thema in Ihr Angebot aufnehmen.

Ihr Kunde, Klient fragt Sie, ob Sie ihm oder ihr das was Sie tun beibringen könnten. Eben ob Sie auch Kurse geben.

Fallen Ihnen noch mehr Gründe ein?

Irgendwann stehen Sie vermutlich an diesem Punkt. Und der Gedanke gefällt Ihnen, die Herausforderung reizt Sie, Sie haben Lust darauf mehr aus Ihrem Angebot zu machen.

Wie es laufen kann

So ist es mir gegangen. Als ich vor zehn Jahren mit meinem Angebot in der Lebensberatung startete, habe ich mich gut vorbereitet auf meine ersten persönlichen und telefonischen Beratungen. Ich habe mir das nötige Wissen für die Methode, mit der ich arbeiten wollte, zugelegt, und habe mich damit auseinandergesetzt, wie eine Beratungssitzung ablaufen kann. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass recht viele Dinge zu beachten sind. Zum Glück habe ich mich schon mein Leben lang mit Psychologie und Deutungssystemen beschäftigt, die mir das Menschsein und Sosein erklären sollten, so dass ich für das Beraten selbst gute Grundlagen hatte.

Initialzündung

Auf meine erste Zeitungsanzeige kamen die ersten Anrufer und vereinbarten mit mir Termine für persönliche Beratungen. Super! Ich hatte für einen Tag in der Woche einen Raum gemietet und stand jetzt gestiefelt und gespornt in den Startlöchern. Gleich meine erste Kundin war sehr anspruchsvoll, was mir gut gefiel. Wir waren auf einer Wellenlänge und hatten eine sehr intensive und interessante Beratungssitzung. Und bereits jetzt passierte mir genau das, was ich oben schon beschrieben habe: Die Kundin fragt mich am Ende der Sitzung, ob ich Sie in der Methode der Beratung unterrichten würde!

[Tweet “Das innere JA!”]

Das hatte mich überrascht. Nach dem ersten Schrecken gab es in mir jedoch ein lautes “Ja!”. Lust hatte ich, das merkte ich gleich. In meinem Kopf fing es schon an zu rattern. Ich stellte mir bereits vor, wie ich vorgehen würde. Deshalb sagte ich spontan zu und wir verabredeten uns für unsere erste Schulungssitzung.

Vorbereitungen

Jetzt hatte ich einiges zu tun. Ich musste mir überlegen was ich in diesem Kurs unterrichten wollte, musste also ein Kursziel definieren. Daraus leitete sich ab, welche Inhalte vorkommen sollten. Einen Erfahrungswert hatte ich hinsichtlich der Zeit, die das brauchen würde, nicht. Daher war ich jetzt auf Schätzungen angewiesen und machte mich innerlich bereit notfalls mehr Zeit für das vereinbarte Honorar investieren zu müssen. [Tweet “Irgendwo muss man ja anfangen.”]

Den Rahmen zu überlegen gehörte also zu den Dingen, die am Anfang standen. Hinsichtlich Ziel, Inhalt, Methode, Zeit und Preis. Das war noch relativ schnell getan.

Ausarbeiten

Die Ausarbeitung stand nun an. Hier kam mir zugute, dass ich als Autodidakt bereits eine grundlegende Struktur hatte, wie ich mir Inhalte für mich lerngerecht aufbereite. So konnte ich diesen Weg noch einmal gehen und das Ganze für ein Gegenüber zu Papier bringen. Dass das eine Menge Arbeit war, kann man sich sicherlich vorstellen, zumindest [Tweet “wenn es auch einem hohen Anspruch an die Unterlagen gerecht werden soll. “]

Wie sollte es sein

Schon zu diesem Zeitpunkt war es mir wichtig, dass meine Lernunterlagen möglichst selbsterklärend sind. Mein Gedanke dabei war, dass meine Teilnehmer auch von Zuhause aus in der Lage sein sollten die Inhalte für sich zu wiederholen, damit zu üben und dabei zu vertiefen. Es sollte also auch nachhaltig sein. Daher war es für mich mit einem kleinen Handout nicht getan.

Das kommt dabei heraus

Am Ende war es ein Ordner voll Unterlagen, schön strukturiert und die Kundin war begeistert. Sie konnte gut mit den aufeinander aufbauenden Unterlagen und den schlüssig aufgemachten Inhalten umgehen und freute sich über die reichhaltigen Unterlagen für Zuhause.

Das war ein guter Einstieg.

Ganz schön viel Arbeit

Ich muss allerdings auch sagen, dass wirklich viele Stunden ins Land gingen diese Strukturen zu erarbeiten, in Unterrichtsgerechte Inhalte aufzubereiten und dabei auch zu bedenken, dass im Kurs selbst die Unterlagen ja nicht nur vorgelesen werden sollten, sondern dass mit den Unterlagen aktiv gearbeitet werden soll. [Tweet “Es sollte verständlich und möglichst leicht sein, damit die Unterrichtszeit auch Spaß macht.”]

Nach draussen gehen

Nachdem die ersten Kursunterlagen Ihre Probe bestanden hatten, war es mir natürlich ein Anliegen mehr damit zu machen. Nun bewarb ich meinen Kurs. Zunächst regional in der Zeitung. Ich organisierte Schnuppertermine, Tage der offenen Tür, liess Flyer drucken und verteilte diese. Das lief auch ganz gut. Doch ich wollte mehr Kunden erreichen. So ging ich online.

Online als Medium

Als Erstes suchte ich mir einen Onlinekurs zum Thema Online-Workshops, um zu lernen wie man Kurse für dieses Medium erstellt. Damals gab es erst einen Anbieter, zumindest soweit ich weiss, – das Angebot der damaligen Workshopwelt von Ralf Senftleben. Hier lernte ich mit dem Thema Internet und Online-Unterricht umzugehen. Das hat mir richtig viel Spaß gemacht! Im Onlinekurs haben wir dann gleich Kursausschreibungen erstellt und die Kurse geplant.

Asynchron

Prima. Nun konnte ich mich auf die Suche nach Plattformen machen, auf denen meine Kurse asynchron angeboten werden konnten. Also nicht in Echtzeit mit den Teilnehmern gleichzeitig online zu sein, sondern einen Kurs anzubieten, in dem aufbereitete Unterlagen für bestimmte Zeiteinheiten online sichtbar werden, die zu jeder Uhrzeit von dem Teilnehmern in Ruhe bearbeitet werden konnten. Dazu ein Forum für den Austausch und die Ergebnisse der Übungsaufgaben zum Besprechen.

Betreuungsformen

Auf diese Weise habe ich mehrere Kurse online zu meiner Methode in der Lebensberatung auf verschiedenen Plattformen abgehalten. Ich habe auch interaktive Selbstlernkurse erstellt, die wie ein Einzelunterricht ohne Forum, dafür mit Mailkontakt gestaltet waren. Auch Mailkurse in Einzelbetreuung habe ich gegeben und sogar komplette Jahrsausbildungen. In der Zeit sind auch meine Fernstudien-Kurse entstanden, die in Papierform versendet werden und Zuhause in Ruhe absolviert werden können.

Synchron

Mittlerweile beschränke ich mich nicht mehr nur auf Kurse zu meiner Methode der Lebensberatung, sondern unterrichte seit einigen Jahren allgemein in der Erwachsenenbildung, zumeist kaufmännische Kurse zur beruflichen Weiterbildung. Auch hier habe ich zu Beginn eine Ausbildung zur Dozentin der Erwachsenenbildung absolviert; habe zunächst Präsenzkurse gegeben und bin dann ins Internet gewechselt und gebe nun hauptsächlich Kurse im synchronen Unterricht bei Weiterbildungsanbietern. Hier sind die Teilnehmer in einem virtuellen Klassenzimmer mit Ihrem Dozenten zeitgleich online und wir arbeiten gemeinsam zu festen Zeiten.

Und nun Sie …

Zu diesen spannenden Inhalten in Sachen Kursen möchte ich Ihnen in den nächsten IHR KURSHÄPPCHEN noch mehr erzählen. Sie werden mehr darüber lesen wie man das eigene Wissen aufbereiten kann, um selbst Kurse zu geben; wie man selbst Kurse schreiben kann; wie man Teilnehmer von seinen Kursen begeistern kann, und Sie können mehr über meine Erfahrungen auf diesem Weg lesen, was Ihnen vielleicht auf dem eigenen Weg eine Hilfe sein kann.

Was sagen Sie dazu?

Ich freue mich also, wenn Sie wieder dabei sind. Und ganz besonders freue ich mich über Ihr Feedback. Vielleicht wissen Sie ja schon, dass Sie bestimmte Themen interessieren, vielleicht haben Sie schon Fragen,- dann lasssen Sie uns darüber sprechen.

Bis zum nächsten Mal – alles Liebe – Stephanie Mertens

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